Navigation

Karrieren

Karrieren nach dem EMLex – allgemeiner Überblick

Den Absolventen des „Europäischen Master für Lexikographie (EMLex)“ stehen sowohl in der Wissenschaft, der Verlagslexikographie, der akademisch-wissenschaftlichen Lexikographie sowie im Weiterbildungsbereich weltweit Berufsfelder offen, die von der Konzeption gedruckter und elektronischer Wörterbücher bis hin zur technischen Umsetzung lexikographischer Produkte angesiedelt sind.

Der EMLex führt Studierende aus verschiedenen Ländern zusammen. Diese internationale Ausbildungskonstellation ist weltweit ein Alleinstellungsmerkmal. Im Master werden den Absolventinnen und Absolventen breite Kenntnisse in der Lexikographie (und Nachbardisziplinen) sowie ein hoher Spezialisierungsgrad in den Teilgebieten vermittelt. Die Absolventen können damit auch in der Sprachentechnologie (z. B. Terminologie-/ Informationsmanagement, Übersetzungsagenturen) arbeiten.

Die EMLex Working Group on Alumni’s Career Paths unter der Leitung von Prof. Dr. Maria Domínguez und Prof. Dr. Carlos Valcárcel (Santiago de Compostela, Spanien) hat unter den bisherigen EMLex-Absolventen die Umfrage Career Path Survey of the EMLex Alumni Community durchgeführt. Ziel der Umfrage war es, Erfahrungen und Aktivitäten der Absolventen nach dem Abschluss des EMLex-Masters zusammenzutragen.

Die Absolventinnen und Absolventen führten als positive Effekte auf ihre Karriere nach dem EMLex-Studium am häufigsten an:

  • fundierte Kenntnisse über lexikographische Werkzeuge, Ressourcen und Korpora
  • sehr gute Kenntnisse der Forschung und Kennenlernen von Forschungsinstitutionen im Zusammenhang mit dem EMLex
  • fundierte Mehrsprachigkeit (Deutsch und Englisch)
  • eine vielseitige Erfahrung im Umgang mit internationalen Kulturen bei den Kommilitonen und Dozenten

Nahezu alle Absolventen finden nach Studiumsabschluss sehr schnell eine Beschäftigung. Die Arbeitsbereiche sind dabei ganz unterschiedlich (Forschung/Universität, Medien, Sprachlabor, neue Felder im privaten/industriellen Sektor). Direkt nach dem Abschluss des Studiums waren etwa die Hälfte der Absolventinnen und Absolventen eine Zeit lang in der Forschung tätig – beispielsweise in Forschungsprojekten oder als Doktoranden (fast immer mit Forschungsstipendien). Etwa die Hälfte aller Absolventinnen und Absolventen ging nach ihrem Abschluss einer Weiterbildung nach.

Zur Verbesserung der Karriereperspektiven von EMLex-Absolventinnen und -Absolventen hat das Konsortium breit gefächerte Maßnahmen ergriffen:

  • Die EMLex Working Group on Alumni’s Career Paths (Domínguez/Valcárcel) erstellt Umfragen zur Dokumentation von Karrierewegen (z. B. Career Path Survey of the EMLex Alumni Community, 2017).
  • In der Umfrage Survey on the Significance of Lexicography and the Career Prospects of Lexicographers der Nachhaltigkeitskommission wird die Bedeutung der Lexikographie und der Karriereperspektiven von Lexikographen in den jeweiligen Ländern abgefragt, um mögliche Arbeitsfelder zu erschließen.
  • Beim EMLex-Kolloquium (Santiago de Compostela, 2017) hatten Studierende und Wissenschaftler innerhalb der Sektion Talc with us! die Möglichkeit zum Austausch mit Vertretern unterschiedlicher Unternehmen und Institutionen (siehe Video).
  • Am 14. Juni 2018 findet der EMLex Career Day in Nancy statt. Hier treffen sich die EMJMD-EMLex-Absolventen des aktuellen Jahrgangs mit ihren Dozenten, Präsidenten bzw. Rektoren und Verlagsleitern.

Absolventinnen und Absolventen

Bianca Mertens ist als Doktorandin an der FNRS/Université de Liège, Belgien, tätig (2014-2018).
Annalena Hütsch hat eine Doktorandenstelle an der  FNS/Université de Neuchâtel, Schweiz (2015-2019).  Annalena Hütsch
Amélie Daloz ist als Doktorandin an der Université de Lille 3, Frankreich, angestellt (2017-2020).  18318296_10210659055247395_1992992734_o.jpg
Khrystyna Lettner hatte ein dreijähriges Stipendium der „Studienstiftung des deutschen Volkes“ und hat 2018 ihre Dissertation an der FAU eingereicht.
Marie-Thérèse Kneib hat eine feste Stelle an einer privaten Grundschule (Frankreich, seit 2016).
Azra Hayat arbeitet in Indien als Französischlehrerin.
Carmen González Martín ist Dozentin für Spanisch an der Université de Paris 13 (seit 2012).  IMG_20180213_091856.jpg
Yomna Abbass ist Französischlehrerin (für Übersetzung) an der Universität Alexandria (Ägypten).
Elodie Jactel ist Lehrbeauftragte für Dokumentations-wissenschaften an Gymnasien in Réhon (Frankreich, seit 2013).
Elaine Chan ist beim Unternehmen Xilopix (Frankreich) als Linguistin festangestellt.
Aleksandra Boruszka ist seit ihrem Abschluss in der Finanzabteilung von Pricewaterhouse & Coopers in Katowice (Polen) angestellt.
Cristian Bianco ist seit seinem Abschluss in einem Hotel in Rom angestellt.
Louis Albrecht erhielt nach seinem Praktikum eine befristete Stelle beim ATILF (CNRS). Zuvor war er in der öffentlichen Verwaltung tätig (2015-2016).
Agnieszka Urantówka arbeitet seit ihrem Abschluss in der Abteilung für Buchhaltung bei Capgemini in Katowice (Polen).
Marie André war Terminologistin bei The WiW, einem privaten Unternehmen  (2015-2016).

Seit 2017 ist sie fest als web content marketing assistant im privaten Unternehmen Via-Mobilis angestellt (Mirecourt, Frankreich, seit 2017).

Dagmara Baran (Cierpka) arbeitet seit ihrem Abschluss in der Abteilung für Vertragsverwaltung bei Ista shared Services in Gliwice (Polen).
Stefano Angelucci hat eine Anstellung bei booking.com in Lille (Frankreich).
Bianca Mertens war als Lexikographin im Lessico Etimologico Italiano in Saarbrücken (Deutschland, 2012) und im Dictionnaire Etymologique de l’Ancien Français in  Heidelberg (Deutschland, 2013) tätig.

Sie war außerdem als Sekundarschullehrerin für Französisch in Saint Vith (Belgien, 2012-2013) angestellt. Mittlerweile promoviert sie.

Karolina Łukawsk ist seit ihrem Abschluss als Deutschlehrerin bei  T+K Tempuskontor GmbH in Köln (Deutschland), einem Schulungszentrum in Siershahn, angestellt.
Candice Delaite arbeitete als Computerlexikographin beim CNRS/ATILF (2012-2015) und war als Doktorandin (CIFRE-Vereinbarung) bei MVS, einem Privatunternehmen, angestellt (2016). Seit 2017 arbeitet sie in Paris als Computerlinguistin in dem Privatunternehmen Proxem.
Anja Kürzinger war von 10/2015 bis 03/2017 als Managerin im Erasmus Mundus Joint Master Degree EMLex in Erlangen tätig. Mittlerweile ist sie bei der Firma Speech Scientist in Aachen angestellt.
Anna Roter ist seit ihrem Abschluss  in der Finanzabteilung von Pricewaterhouse & Coopers in Katowice (Polen) angestellt.

Weitere Hinweise zum Webauftritt